Gut leben mit einem künstlichen Hüft- oder Kniegelenk

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Gut leben mit einem künstlichen Hüft- oder Kniegelenk

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Die Chancen, mit einem neuen Hüft- oder Kniegelenk ein hohes Maß an Lebensqualität und Mobilität zurückzugewinnen, liegen zu einem großen Teil am Patienten. Photo by Jonathan Borba on Unsplash

Sie haben ein künstliches Hüft- oder Kniegelenk erhalten – Was ändert sich für Sie?

„Alles oder Nichts“, ist man geneigt zu sagen – die Chance, mit dem neuen Gelenk ein hohes Maß an Lebensqualität und Mobilität zurückzugewinnen, liegt zu einem großen Prozentsatz auch an Ihnen und Ihrem postoperativen Verhalten, weiß Orthopäde Dr. Sebastian Dömkes aus Leverkusen.

Zunächst ist festzuhalten, dass der Stand der Medizin mit ihrer jahrzehntelangen Erfahrung bezüglich der Implantation von künstlichen Gelenken dazu geführt hat, dass Risiken und mögliche Komplikationen erheblich reduziert wurden. Auch eine Verbesserung der künstlichen Gelenke durch Materialanpassungen sowie eine längere Haltbarkeit dieser Gelenke durch verfeinerte und computerunterstützte Operationstechniken konnten erreicht werden.

Was können Sie proaktiv tun, um Ihr neues Gelenk zu schonen?

Es gibt einige allgemeine Verhaltensregeln, die Sie nach einer Operation am Hüft- oder Kniegelenk beachten sollten:

  •  Knicken Sie das Bein im Hüftgelenk in den ersten drei Monaten maximal bis 90 Grad.
  •  Beugen Sie erst Ihre Kniegelenke, bevor Sie sich nach vorne beugen.
  •  Schlagen Sie das operierte Bein im Sitzen und auch im Liegen nicht über das andere.

Auch nach der vollständigen Rekonvaleszenz empfehlen Sportmediziner, die folgenden Tipps zu beherzigen, da die Pflege eines künstlichen Gelenks enorm wichtig ist:

  • Achten Sie darauf, zwischen stehenden, sitzenden und liegenden Haltungen zu variieren.
  • Vermeiden Sie Bewegungen, die mögliche Auskugelungen des Gelenkes verursachen könnten.
  • Wichtig ist es auch, auf das Körpergewicht zu achten. Ein BMI (Body-Mass-Index) um die 25 ist ideal; kritisch wird es bei mehr als leichtem Übergewicht (= BMI >30). 

Was kann Ihr Facharzt nach der OP für Sie tun?

Zunächst steht die Gangschule im Vordergrund, die meist stationär erfolgt. Eine intensive Rehabilitation danach ist wichtig, um die erschlaffte Muskulatur wiederaufzubauen. Dies geschieht stationär, durch regelmäßiges Eigentraining und auch ambulant.

Als besonders wirksam erwiesen hat sich in diesem Zusammenhang die sogenannte MTT, die medizinische Trainingstherapie. Sie ist dazu geeignet, die körperliche Leistungsfähigkeit wieder herzustellen bzw. zu verbessern, meint Orthopäde Dr. Sebastian Dömkes aus Leverkusen. Dazu gehören Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit und Koordination, damit Sie nach der OP wieder fit und leistungsfähig werden. In der Praxis des Sportarztes wird ein individueller Trainingsplan erstellt, dessen Übungen langsam im Schwierigkeitsgrad gesteigert werden. Das Praxis-Team in Leverkusen weist Sie in das Training ein und begleitet die Trainingseinheiten. Auf einem speziell entwickelten Fahrrad erfolgt danach das sogenannte sensomotorische Training, bei dem die Koordination bestimmter Muskelgruppen wieder eingeübt wird.

Als Orthopäde und Experte für die Region Leverkusen und Langenfeld liegen Dr. med. Sebastian Dömkes‘ Schwerpunkte auf regenerativen Behandlungen, präventiven Ansätzen und der optimalen Kombination von Therapiemöglichkeiten der Orthopädie, dazu gehören:

  • Akut orthopädische Therapie
  • Akupunktur
  • Chirotherapie
  • Manuelle Medizin
  • Schmerztherapie
  • Medizinische Trainingstherapie