Hüftdysplasie: Ein Fall für die Orthopädie

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Hüftdysplasie: Ein Fall für die Orthopädie

Ein Modell der menschlichen Hüfte. Bild von IAOM-US auf Pixabay

Erstaunliche Zahlen zur Hüftdysplasie: Von 100 Neugeborenen sind immerhin zwei bis drei betroffen, wobei es Mädchen häufiger als Jungen trifft. Bei diesen Säuglingen ist die Gelenkpfanne fehlgebildet – sie ist nur suboptimal am kugeligen Oberschenkelkopf ausgerichtet – mit der Folge, dass der Oberschenkel nicht fest und zentriert im Gelenk verankert ist. Häufig „verwächst“ sich diese Fehlbildung und erreicht die Normalform, indem sie nachreift. Daher spricht der Orthopäde in Langenfeld in diesen Fällen eher von „Reifungsverzögerung“. 

Ursachen und Risikofaktoren

Die Ursachenforschung hat dazu bisher noch kein greifbares Ergebnis geliefert, aber es bestehen zahlreiche Risikofaktoren, welche die Entstehung dieser Fehlbildung begünstigen:

  • falsche Lage des Fötus im Mutterleib
  • beengende Verhältnisse im Mutterleib (z. B. bei einer Mehrlingsgeburt)
  • hormonelle Faktoren
  • genetische Veranlagung
  • Missbildungen an Wirbelsäule, Beinen und Füßen
  • Fehlhaltung der Hüftgelenke nach der Geburt

Symptome

Zunächst verursacht die Hüftdysplasie keinerlei Beschwerden, aber bei älteren Kindern treten infolge möglicherweise ein Hohlkreuz oder der sogenannte „Watschelgang“ auf.

Wird die Hüftdysplasie nicht von Kindesbeinen an konsequent behandelt, oder wird sie schlicht übersehen, drohen mögliche Spätfolgen bei Erwachsenen:

  • stechende Schmerzen in der Leistengegend
  • seitliche Schmerzen an der Hüfte
  • Hinken, Nachziehen des Beines
  • Rückenschmerzen, Knie- oder Sprunggelenkbeschwerden
  • Arthrose im jungen Erwachsenenalter

Welche Therapien setzt Ihr Orthopäde in der Region um Leverkusen ein?

Die Abklärung des Sachverhaltes durch bildgebende Untersuchungen seitens des behandelnden Orthopäden im Umkreis von Hilden steht am Anfang des Prozesses. Hat sich die Diagnose bestätigt, gibt es zwei grundsätzlich Verfahren, um den Patientinnen und Patienten Linderung zu verschaffen bzw. für Heilung zu sorgen:  die konservative und die operative, so Dr. med. Sebastian Dömkes, Orthopäde in Langenfeld. Bei der konservativen bieten sich spezifische Übungen aus dem physiotherapeutischen Umfeld an, die Ihnen auch Ihr Orthopäde im Raum Leverkusen näherbringen kann. Falls konservative Methoden erfolglos bleiben, ist eine Operation unumgänglich. Dafür stehen verschiedene operative Verfahren zur Verfügung.

Wie lange dauert es, bis man nach der OP wieder gesund ist?

Bei den meisten Patienten dauert es in etwa 10 bis 12 Tage von der OP bis hin zur Entlassung aus der Klinik. Der Genesungsprozess wird begleitet von Gehhilfen, mithilfe derer Patienten auch ein paar Wochen den Alltag bestreiten. Dann ist allerdings noch langsamer und schrittweiser Kräfteaufbau nötig. Nach in etwa drei bis vier Monaten sollte der Genesende im Büro oder am Computer wieder eine leichte Tätigkeit aufnehmen können.