Wenn die Kniescheibe aus ihrer Führung springt: Die Patellaluxation beim Orthopäden in Langenfeld behandeln lassen

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Wenn die Kniescheibe aus ihrer Führung springt: Die Patellaluxation beim Orthopäden in Langenfeld behandeln lassen

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Patellaluxationen entstehen oft durch Drehbewegungen im Sport, beispielsweise beim Tanzen. Photo by Diego Rosa on Unsplash

Ein falscher Schritt im Alltag, eine ungünstige Drehung beim Tanzen oder ein unglücklicher Zusammenprall beim Fußball, und plötzlich durchfährt ein stechender Schmerz das Knie. Ein Blick aufs Knie bestätigt die Befürchtung: Die Kniescheibe (Patella) ist sichtbar und spürbar aus ihrer V-förmigen, knöchernen Führungsrinne am Oberschenkelknochen herausgesprungen und zumeist zur Außenseite des Knies verschoben. Medizinisch spricht man bei dieser Verletzung von einer Patellaluxation. Neben Schmerzen kommt es bei der Kniescheibenluxation häufig zu Rissen der Haltebänder auf der Knieinnenseite sowie zu Knorpel- und Knochenverletzungen an Kniescheibe oder Oberschenkelknochen. Beim Besuch eines entsprechendes Facharztes wird die Patella beispielsweise durch den Sportmediziner wieder an ihre korrekte Position gebracht und über die weitere Behandlung entschieden. Dr. Dömkes in Langenfeld steht seinen Patienten aus dem Großraum Hilden und Leverkusen als erfahrener Orthopäde und Sportarzt bei der Behandlung der Kniescheibenluxation zur Seite.

Ursachen für Patellaluxationen

Die Patellaluxation macht 2–3 Prozent aller Knieverletzungen aus und zählt damit bei jungen Patienten zu den häufigsten Krankheitsbildern am Kniegelenk. Im Anschluss an die Verletzung kommt es zu einem starken Bluterguss im Kniegelenk sowie zu starken Schmerzen, die ein Beugen des Knies oder gar ein Laufen nahezu unmöglich machen. Neben Schäden an Sehnen, Muskeln und Bändern kann es auch zu begleitenden Verletzungen kommen. Besonders, wenn die Kniescheibe unsachgemäß wieder eingerenkt wird, drohen im schlimmsten Fall starke Knorpelschäden. Oft gleitet eine ausgerenkte Kniescheibe von allein wieder in ihre ursprüngliche Position zurück. Da auch bei einer derartigen Selbstreposition Bänder, Knochen oder Knorpel verletzt sein können, ist auch in diesem Fall eine ärztliche Untersuchung beim erfahrenen Sportmediziner oder Orthopäden unerlässlich, um weitere Schäden zu vermeiden.

Der Erfahrung von Dr. Dömkes aus Langenfeld zufolge entstehen Kniescheibenluxationen am häufigsten durch eine Verrenkung des Knies beim Sport, beispielsweise beim Tanzen oder beim Turnen. Aber auch Achsenfehlstellungen (X-Beine) können eine Patellaluxation begünstigen, zu weiteren Risikofaktoren zählen eine angeborene Fehlbildung der Kniescheibe (Patelladysplasie), ein Hochstand der Kniescheibe sowie ein Muskelungleichgewicht im Oberschenkel.

Die Behandlungsoptionen beim Orthopäden in Langenfeld

Nach der Reposition der Kniescheibe stehen zwei grundsätzliche Behandlungswege offen: Die konservative Therapie oder die Operation. Bei einer erstmaligen Luxation und sofern keine weiteren Strukturen geschädigt wurden fällt die Wahl in der Regel auf die konservative Behandlung. Hier wird das Kniegelenk mithilfe einer Orthese oder Bandage für einige Wochen in Streckstellung stabilisiert und ruhiggestellt. Begleitend wird eine Physiotherapie durchgeführt, um die umgebenden Muskeln zu kräftigen, die der Kniescheibe Halt geben.

Bei wiederholtem Auftreten wird auch und gerade bei Sportlern eine Operation zur Stabilisierung der Kniescheibe und zur Behebung von Verletzungen an Knorpel oder Knochen in Betracht gezogen. Diese Option bespricht Dr. Dömkes ganz individuell und nach Ausschöpfung aller nicht-operativen Behandlungswege.