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10. Juli 2019
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Wenn sich der große Zeh quer stellt: Hallux valgus-Behandlung in der orthopädischen Praxis bei Leverkusen

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Orthopäde bei der Untersuchung eines Fußes: Fotonr.: 29766699 © Alexander Raths / 123RF Standard-Bild

Nicht fußgerechtes Schuhwerk, also zu enge Schuhe oder hohe Absätze, kann ebenso ein Auslöser sein wie die genetische Veranlagung beispielsweise für ein schwaches Bindegewebe oder bereits bestehende Fehlstellungen: Der Hallux valgus, im Volksmund wegen seiner ins Auge fallenden Form häufig auch Ballenzeh, Hammerzeh oder Überbein genannt, ist die häufigste Fehlstellung im Bereich des Vorfußes und der Zehen. Oftmals beginnt der Hallux valgus mit einer Vorerkrankung, dem Spreizfuß, aus dem sich die charakteristische Schrägstellung des großen Zehs (Hallux) zur Körperaußenseite (Valgusstellung) entwickelt. Die dauerhafte und in der Regel mit der Zeit zunehmende Fehlstellung kann das Gehen und insbesondere das Abrollen über die Fußsohle beeinträchtigen und zu schmerzhaften Beschwerden führen. In seiner Praxis in Langenfeld nahe Leverkusen und Hilden steht Ihnen Orthopäde Dr. med. Sebastian Dömkes für die Diagnose und Therapie des Hallux valgus zur Verfügung.

Behandlung auch bei Beschwerdefreiheit essenziell

Nicht immer ist ein Hallux valgus mit Schmerzen verbunden. Insbesondere in den frühen Stadien wird er von den Betroffenen häufig vorrangig als kosmetisches Problem wahrgenommen, welches beispielsweise beim Tragen von offenen Schuhen zu Tage tritt. Doch auch, wenn aufgrund der anfänglichen Beschwerdefreiheit der Alltag nur minimal beeinträchtigt wird, rät der Langenfelder Orthopäde Betroffenen zu einem frühzeitigen Beginn der Behandlung. Denn unbehandelt beziehungsweise ohne eine Verhaltensänderung handelt es sich beim Hallux valgus um eine Erkrankung mit fortschreitendem Verlauf. Da der therapeutische Schwerpunkt in der orthopädischen Praxis bei Leverkusen und Hilden auf der Vermeidung von Operationen liegt, wird in der Regel zuerst mit konservativen Maßnahmen versucht, eine Verschlechterung zu vermeiden oder zu verlangsamen und eine Besserung der Symptome zu erreichen.

Nicht-operative Behandlung bei Ihrem Orthopäden in der Nähe

Nachdem der Ballenzeh anfangs zumeist lediglich aufgrund der optischen Verformung in Form einer kleinen Ausbeulung am Mittelfußknochen auffällt, entwickeln sich im Verlauf der Erkrankung zunehmend Beschwerden. Die durch den Hallux valgus verursachten Schmerzen können aufgrund unterschiedlicher Ursachen auftreten, welche von Druckstellen durch das Reiben des hervorstehenden Mittelfußknochens am Schuhwerk über eine Schleimbeutelreizung und -entzündung bis hin zur Arthrose im Großzehengrundgelenk reichen. Die konservative, also nicht operative Hallux valgus-Therapie in der orthopädischen Praxis in Langenfeld bei Leverkusen verfolgt das Ziel, die schmerzhaften Beschwerden zu reduzieren, die Fehlstellung zu korrigieren oder zumindest zu verlangsamen und insbesondere bleibende Schäden am Großzehengrundgelenk zu vermeiden.

So lässt sich der Fehlstellung neben dem Tragen von Schuhen mit flachen Absätzen und ausreichend Zehenfreiraum zusätzlich mit Einlagen und Orthesen entgegenwirken. Die Einlagen dienen dazu, das vordere Fußgewölbe zu stützen, spezielle Hallux valgus-Schienen sollen die Schiefstellung des Zehs wiederausrichten und den Druck der Großzehe auf benachbarte Zehen mindern.

Je früher diese Behandlungsmaßnahmen eingeleitet werden, desto günstiger sind die Aussichten auf einen Therapieerfolg. Dies bezieht sich nach Erfahrung des Orthopäden für die Region Langenfeld, Leverkusen und Hilden nicht nur auf das Krankheitsstadium, sondern auch auf das Alter der Patienten: Verhaltensänderungen sowie konservative Behandlungen und physiotherapeutische Maßnahmen haben die besten Chancen auf Wirksamkeit, je jünger die Betroffenen sind. Doch auch ältere Patienten können von nicht operativen Behandlungsoptionen profitieren.

Ist die Mobilität der Betroffenen durch den aus der Fehlstellung resultierenden Schmerz jedoch nachhaltig eingeschränkt und lässt sich mit konservativen Behandlungsansätzen keine Besserung mehr erzielen, so ist eine operative Stellungskorrektur der Großzehe häufig unvermeidbar. Auch in diesem Fall ist die orthopädische Praxis in Langenfeld mit Dr. med. Sebastian Dömkes als Facharzt für Orthopädie und erfahrenem Fußchirurg im Raum Leverkusen und Hilden Ihre erste Anlaufstelle, um die Möglichkeiten einer operativen Hallux valgus-Korrektur zu besprechen.

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